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Regelungskonzept

Der Nutzer stellt am Clina-Raumtemperaturregler die gewünschte SOLL-Temperatur ein. Diese wird dann permanent mit der gemessenen IST-Temperatur verglichen. Besteht ein Heiz- oder Kühlbedarf, öffnet der elektronische Antrieb automatisch das entsprechende Zonenventil und warmes oder kaltes Wasser strömt durch die jeweiligen Kapillarrohrmatten. Aufgrund des geringen Wasserinhaltes und des geringen Unterschiedes zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur (Spreizung) erfolgt die Regelung der Zonen dabei als reine Zweipunktregelung (Ein/Aus). Eine stetige Regelung des Massenstromes ist nicht erforderlich.

Die Zonentemperaturregelung erfolgt für jede Zone gesondert; eine übergeordnete Sollwerteinstellung (z. B. zur Nachabsenkung) ist aber möglich. Eine Umschaltung zwischen Heiz- oder Kühlbetrieb ist ebenfalls zentral durchführbar. Üblicherweise werden Clina-Kapillarrohrsysteme mit konstanter Vorlauftemperatur betrieben. Hierbei wird über einen Tauchfühler im Vorlauf der Anlage die Systemtemperatur mit dem Sollwert verglichen und der primärseitige Massenstrom entsprechend geregelt. Ein besonderes Merkmal von allen Clina-Kapillarrohrsystemen ist der im Vergleich zu konventionellen Flächenheiz- und –kühlsystemen deutlich stärkere Selbstregelungseffekt.
Grundsätzlich ergibt sich bei jedem System die Leistung aus der Differenz von mittlerer Wassertemperatur zur Raumlufttemperatur. Diese den Selbstregelungseffekt bestimmende Differenz ist bei Clina-Kapillarrohrsystemen im Vergleich zu allen anderen Systemen bei gleicher Leistung wesentlich geringer.

Beim KÜHLEN ist jede Zone zusätzlich mit einem Taupunktfühler zu versehen. Dieser hat lediglich die Funktion einer Sicherheitseinrichtung, welche die Zone bei Gefahr der Unterschreitung des Taupunktes abschaltet. Besteht die Gefahr einer Kondensation nicht mehr, kehrt das System wieder selbständig in den normalen Regelmodus zurück. Alternativ zur Regelung mit konstanter Vorlauftemperatur ist es möglich, die Vorlauftemperatur gleitend nach der relativen Feuchte des Raumes bzw. der Enthalpie des Außenluftzustandes anzuheben. Mit steigendem Taupunkt verringert sich damit zwar die Untertemperatur des Systems und somit dessen Leistung, aber ein Betrieb der Kühldecke ist weiterhin möglich.

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