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De Wijk van Morgen – Das Viertel von Morgen

Das Haus „Knick zur Sonne“ ist das erste Haus,
das im Rahmen des Projektes „De Wijk von Morgen“ in dem Grenzstreifen zwischen der niederländischen Stadt Heerlen und dem deutschen Aachen entstanden ist.

Das Viertel von Morgen 2011

Haus „Knick zur Sonne“

Dieses Gemeinschaftsprojekt der Heerlener Hogeschool Zuyd (Hochschule Süd) und mehr als 60 Unternehmen aus der Region ist mit einem Budget von 4,5 Mio. EUR ausgestattet. In den nächsten vier Jahren sollen hier vier umweltfreundliche Häuser entstehen.

Die Gebäude, entworfen von Studenten aus den Architekturklassen der Hogeschool Zuyd, sind zwar durchaus visionär, aber auch realisierbar. Es geht um umsetzbare Utopien, bei denen bereits auf dem Markt befindliche Technologien und Systeme möglichst effizient miteinander kombiniert werden.

Das Viertel von Morgen 2011

Die Anforderungen an die Gebäude lassen sich auf drei Begriffe reduzieren:
nachhaltig, energieeffizient und wohnlich.
Vor allem die energetische Optimierung ist die Leitidee des Projektes. Die künftigen Gebäude sollen nicht nur ihren eigenen Strom liefern, sondern sogar noch Energie darüber hinaus, die anderweitig genutzt werden kann.

Dabei entsteht unter Mitwirkung der Hochschule auch noch spektakuläre Architektur.
Der Entwurf hat mittlerweile auch einen holländischen Architekturpreis gewonnen.
Die Grundform des Hauses ist ein Würfel, der im Obergeschoss Richtung Sonne abknickt. Das 57 m² grosse Flachdach bekommt so eine Neigung von 35% nach Süden und damit eine optimale Ausrichtung für die PV-Module, die das Haus mit elektrischer Energie versorgen.

Das Viertel von Morgen 2011

Trotzdem das Gebäude den Passivhausstandard mehr als erfüllt und somit eine klassische Heizung nicht mehr benötigt, legten die Projektverantwortlichen viel Wert auf eine möglichst ökologische und angenehme regelbare Temperierung.

Erreicht wird dieses Ziel durch die Kombination einer mit dem Strom aus den PV-Modulen betriebenen Sole-Wasser-Wärmepumpe und einem hocheffizienten Flächenheiz- und Kühlsystem. Die Wahl viel dabei auf das BioClina-System von Clina.
Installiert im Fußboden von Erdgeschoss und Souterrain sowie in der Decke des Obergeschosses, sorgen die BioClina-Kapillarrohrmatten auch im Sommer für höchsten thermischen Komfort. Die Kühlung erfolgt dabei passiv über einen Bypass der Wärmepumpe in direkter Verbindung mit dem ebenfalls aus Kapillarrohrmatten bestehenden horizontal verlegten BioClina-Erdkollektor. So muss nur der Strom für die Pumpe aufgewendet werden, um die Räume mit der Kühle aus dem Erdreich sanft und umweltfreundlich zu temperieren.

 
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